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Rhöner Volkslauf - Verletzung - kein Rennsteiglauf - vorsichtiger Wiedereinstieg


aber der Reihe nach. Der Rhöner Volkslauf, vor nun mittlerweile vier Wochen lief bezüglich der Platzierung recht gut. Als Zweiter der Gesamtwertung fehlte mir nur eine knappe halbe Minute auf den Sieger Jörg Krone. Es stellte sich heraus, dass der Halbmarathon fast 23 Kilometer lang war. Angesichts der geschätzten 450 Höhenmeter war meine Zeit von 1:29,34 std. noch akzeptabel. Tags zuvor war ich bei meinen Rhöner Skilanglauffreunden um Mario Schwarzer zum "Abwintern" eingeladen, an dieser Stelle herzlichen Dank an Mario Schwarzer für die Einladung und den schönen Abend. Probleme mit der Fußmuskulatur, dem Sprunggelenk und der Achillessehne hatte ich ja schon das ganze Frühjahr hindurch, aber nach dem Rhönlauf ging erst mal gar nichts mehr. Massive Schmerzen im Fuß zwangen mich zum Besuch beim Orthopäden, Physiotherapie und im orthopädischen Fachhaus. Fazit/ Diagnose: Rechtes Bein 0,5 - 1,00 cm kürzer als Links; Bänder im rechten Fuß sehr instabil und alter vernarbter Kapselanriss, der mir zu Schaffen macht. Den Rennsteiglauf Marathon hatte ich dann sofort abgesagt und mich auf mein neues MTB (www.Steppenwolf-Bikes.com) geschwungen um für die Formerhaltung und Kraftausdauer etwas zu tun. Die letzten vier Wochen bin ich im Durchschnitt nur 2 mal gelaufen und 4 mal ordentlich Rad gefahren. Die Form ist nach wie vor nicht schlecht. Meinen Freund und Laufkollege Ronny Potschak habe ich gestern beim Rennsteiglauf (erster Marathon überhaupt von Ronny: 15. Platz Gesamtwertung nach Platz 5 bei Halbzeit, zum Ende hin massive muskuläre Probleme und Krämpfe, Zeit: 2:57 std.) mit dem MTB betreut und bin ganz nebenbei in den letzten 3 Tagen über 160 KM Rad gefahren. Heute 14 Kilometer gesteigerter DL, anfänglich 4:35 min/km zum Ende 4:00 min/km und das Beste dabei, schmerzfrei!! Der Wiedereinstieg ist gelungen, nun heißt es in den nächsten 5 verbleibenden Wochen eine vernünftige Balance zwischen längeren Läufen, Tempoläufen und Radfahren zu finden um einerseits den Fuß zu schonen und anderseits schnell genug zu werden um beim Staffellauf nicht als Bremsläufer zu gelten.



18.05.2009 21:01

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